Das iranische Außenministerium hat offiziell gegen die Entscheidung Österreichs protestiert, Mohammad Eslami, den stellvertretenden Präsidenten und Präsidenten der iranischen Atomenergiebehörde, die Einreise nach Wien zur Teilnahme an der jährlichen Konferenz der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) zu verweigern. Dieser Protest erfolgte nach der Verweigerung des Eintritts von Eslami und seiner Begleitdelegation nach Wien am Sonntag.
Details zur Verweigerung des Eintritts
Mohammad Eslami und seine Delegation versuchten, mit einem regulären Flug nach Wien zu reisen, wurden jedoch am Flughafen Istanbul aufgrund der fehlenden Einreisegenehmigung nach Wien aufgehalten. Dies führte dazu, dass sie nach Teheran zurückkehren mussten. Berichten zufolge wurde diese Genehmigung aufgrund von "Hindernissen", die von den Vereinigten Staaten und einem anderen Land in der Region geschaffen wurden, blockiert.
Mehr lesen: Die Hauptprobleme der Kurden nach der Auflösung der Demokratischen Kräfte Syriens
Politische und diplomatische Konsequenzen
Diese Verweigerung des Eintritts wird auch indirekt mit der Wiederbelebung der "Snapback"-Sanktionen im Rahmen des iranischen Atomabkommens von 2015 in Verbindung gebracht. In den vergangenen Jahren hatten hochrangige iranische Beamte Genehmigungen zur Teilnahme an Sitzungen der Internationalen Atomenergie-Organisation erhalten, und Mohammad Eslami war auch auf der Konferenz der Agentur im vergangenen Jahr anwesend.
Mit der Abwesenheit von Eslami wurde die Rede Irans auf der Konferenz auf Dienstag verschoben. Dies könnte weitreichende Auswirkungen auf die diplomatischen Beziehungen Irans zu westlichen Ländern, insbesondere zu den Vereinigten Staaten und Österreich, haben. Die Verweigerung der Einreisegenehmigung für hochrangige iranische Beamte könnte auf zunehmende Spannungen in den atomaren und diplomatischen Verhandlungen hinweisen.
Die beiden stellvertretenden Leiter der iranischen Atomenergiebehörde, Behrouz Kamalvandi und Mohammadreza Kordani, die nicht auf der UN-Sanktionsliste stehen, konnten nach Wien reisen. Dies wirft auch Fragen zu den Auswahlkriterien auf, die bei der Erteilung von Genehmigungen für iranische Beamte angewendet werden.
Mehr lesen: Proteste der Menschen in der Region Jazira gegen die Entscheidung des syrischen Bildungsministeriums · Der irakische Botschafter überreichte dem Gouverneur von Ilam ein Schild des Tors der Zivilisation



