Israelische Truppen haben am Mittwoch nach einem mehrstündigen Übergriff die Stadt Abidin in der Provinz Daraa im Süden Syriens verlassen. Diese Maßnahme wurde ergriffen, während die israelischen Truppen willkürlich das Feuer eröffneten.
Details der militärischen Operation
Nach erhaltenen Berichten drangen israelische Truppen in den frühen Morgenstunden in die Stadt ein und verließen das Gebiet nach mehreren Stunden Gefechten. Syrische Staatsmedien haben keine Informationen über Verluste oder weitere Details zu den Bewegungen der israelischen Truppen in der Stadt bereitgestellt.
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Hintergrund und Folgen
Dieser Vorfall ereignete sich im Zuge wiederholter israelischer Übergriffe im Süden Syriens. Die unabhängige internationale Kommission zur Untersuchung von Syrien wies in einem Bericht, der am 8. September im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen vorgestellt wurde, darauf hin und erklärte, dass die militärischen Aktivitäten Israels im Süden Syriens zunehmend kontinuierlich und verankert werden.
Die Kommission wies auch auf die verstärkten Auswirkungen dieser Übergriffe auf Zivilisten hin, die die Einrichtung temporärer Kontrollpunkte und dauerhafter militärischer Einrichtungen auf syrischem Boden umfassen. Diese Maßnahmen haben insbesondere für die Anwohner ernsthafte Probleme verursacht.
Stellungnahme der Vereinten Nationen
Antonio Guterres, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, bezeichnete bei seinem Besuch in Syrien am 26. Juli in einer Pressekonferenz in Damaskus die Verletzung der Souveränität und territorialen Integrität Syriens als "inakzeptabel" und forderte Israel auf, sich an das Abkommen von 1974 zur Trennung der Truppen zu halten.
Nach dem Sturz des Regimes von Bashar al-Assad am 8. Dezember 2024 erweiterte Israel seinen Besatzungsbereich in syrischem Gebiet und übernahm die Kontrolle über die Pufferzone und Positionen auf der syrischen Seite des Hermongebirges. Diese Bewegungen nahmen nach der Behauptung von Benjamin Netanjahu, dem Premierminister Israels, dass das Abkommen zur Trennung der Truppen zusammengebrochen sei, zu.
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