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Treffen von Nada Maawad und Yahyael Leiter in Washington mit dem US-Botschafter

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Treffen von Nada Maawad und Yahyael Leiter in Washington mit dem US-Botschafter منبع تصویر: ilna.ir
Treffen von Nada Maawad und Yahyael Leiter in Washington mit dem US-Botschafter

Nada Maawad, Botschafterin des Libanon, und Yahyael Leiter, Botschafter Israels, haben sich in Washington über die Entwicklungen im Libanon und die Umsetzung von Vereinbarungen ausgetauscht. Dieses Treffen fand unter der Bedingung statt, dass die neuen Verhandlungen auf Oktober verschoben wurden.

Nada Maawad, Botschafterin des Libanon, und Yahyael Leiter, Botschafter Israels, trafen sich am Dienstagabend im Hauptquartier des US-Außenministeriums in Washington und diskutierten über die neuesten Entwicklungen im Libanon und den Verlauf der Umsetzung des "Rahmenabkommens". Dieses Treffen fand unter der Bedingung statt, dass die neue Verhandlungsrunde zwischen dem Libanon und dem zionistischen Regime, die diese Woche in Rom stattfinden sollte, auf Oktober verschoben wurde.

Überprüfung der Entwicklungen im Libanon und der Umsetzung von Vereinbarungen

Eine offizielle libanesische Quelle hatte zuvor angekündigt, dass in diesem Treffen die Entwicklungen im Libanon und der Mechanismus zur Umsetzung des "Rahmenabkommens" überprüft werden. Dieses Abkommen wurde im vergangenen Juni mit Vermittlung der USA zwischen Beirut und Tel Aviv erzielt. Joseph Aoun, der Präsident des Libanon, erklärte am vergangenen Samstag ausdrücklich, dass unter den gegenwärtigen Bedingungen "keine neuen Verhandlungen mit Israel" stattfinden werden und betonte die Notwendigkeit des Abzugs israelischer Truppen aus dem libanesischen Boden, die Rückkehr von Gefangenen und Vertriebenen sowie den Wiederaufbau der beschädigten Gebiete.

Die Position der libanesischen Regierung und die fortdauernden Herausforderungen

Najaf Salam, der Premierminister des Libanon, hat ebenfalls betont, dass die Verhandlungsbefugnis seitens des Libanon ausschließlich in der Hand der Regierung dieses Landes liegt und direkte Verhandlungen mit Israel "nicht einfach sind". Beirut und Tel Aviv unterzeichneten am 26. Juni in Washington mit Vermittlung der USA das "Rahmenabkommen". Laut diesem Rahmen müssen die israelischen Truppen schrittweise aus dem libanesischen Boden abgezogen werden und die libanesische Armee soll in den geräumten Gebieten stationiert werden. Dennoch setzt Israel weiterhin seine Angriffe auf den Süden des Libanon fort und hält Teile dieser Region besetzt.

Zur gleichen Zeit, als die Botschafter des Libanon und Israels in Washington zusammentrafen, reiste Michel Eissa, der US-Botschafter in Beirut, ebenfalls am Dienstag in den Süden des Libanon, um die Situation in den sogenannten "Testgebieten", den Fortschritt und die bestehenden Herausforderungen vor Ort zu überprüfen. Die US-Botschaft in Beirut erklärte, dass Washington sich verpflichtet, die Regierung und die Armee des Libanon zu unterstützen, um die Souveränität des Staates zu stärken, Zivilisten zu schützen, Dienstleistungen bereitzustellen und die notwendigen Bedingungen für die Verwirklichung von Frieden und nachhaltiger Stabilität zu schaffen.

Eissa sagte während dieser Reise, dass der Aufenthalt im Süden des Libanon eine Gelegenheit war, die Herausforderungen der lokalen Gemeinschaften direkt zu beobachten. Er betonte den Wunsch der Bewohner der Region, in ihre Häuser zurückzukehren und ihr Leben in Sicherheit und Würde wieder aufzubauen. Die offizielle libanesische Nachrichtenagentur berichtete ebenfalls, dass der US-Botschafter die Stadt "Zoutr al-Gharbiyeh" und den neu errichteten Übergang in der Stadt "Qaqa' al-Jisr" besuchte. Diese Reise fand unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt und ist die erste Reise eines US-Botschafters in diese Region seit dem Libanonkrieg im Jahr 2006.

Quelle: ilna.ir

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