Globale Märkte schwanken vor der zweitägigen Sitzung der Federal Reserve der Vereinigten Staaten. Es wird erwartet, dass die Federal Reserve zum ersten Mal seit drei Jahren den Zinssatz erhöht. Analysten prognostizieren eine Erhöhung um 25 Basispunkte aufgrund der starken Lage des Arbeitsmarktes in den Vereinigten Staaten und steigender Inflationserwartungen.
Steigende Renditen von Staatsanleihen und deren Auswirkungen
Am Dienstag erreichte die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen mit 5,04 Prozent den höchsten Stand seit Juli 2007 und stabilisierte sich am Mittwoch bei 5 Prozent. Dieser Anstieg folgte den Äußerungen von Scott Basset, dem Finanzminister der Vereinigten Staaten, dass der Anleihemarkt des Landes weltweit die beste Leistung zeigt.
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Auswirkungen auf die Aktien- und Rohstoffmärkte
Die US-Senat konnte jedoch nicht die erforderliche Mehrheit für die Fortführung des Gesetzes „Transparenzgesetz“ erreichen. Dieses Gesetz, das einen regulatorischen Rahmen für den Kryptowährungssektor in den Vereinigten Staaten schaffen sollte, wurde blockiert. In diesem Zusammenhang fiel der Preis von Bitcoin um 0,1 Prozent auf 75.780 Dollar, und die Aktien der Kryptowährungsbörse Coinbase fielen um 10 Prozent.
Auf dem Ölmarkt fiel der Preis für Brent-Rohöl um 0,6 Prozent auf 108,1 Dollar pro Barrel. Auch der Goldpreis fiel um 0,6 Prozent auf 4.321 Dollar pro Unze. Der US-Dollar fiel aufgrund finanzieller Bedenken um 0,1 Prozent auf 99,6.
Auf den US-Aktienmärkten fielen der Dow Jones um 0,63 Prozent, der S&P 500 um 0,45 Prozent und der Nasdaq um 0,78 Prozent. Dennoch begannen diese Indizes am Mittwoch mit einem positiven Trend.
In Europa erlebten die Aktienmärkte am Dienstag aufgrund steigender Ölpreise und Verkaufsdruck auf den Anleihemärkten einen negativen Trend. In Deutschland stieg der ZEW-Index für wirtschaftliche Stimmung von 34,2 im August auf 34,7 im September, liegt jedoch weiterhin unter dem prognostizierten Niveau von 40. Die Aktien der Deutschen Bank fielen ebenfalls um 2,4 Prozent.
In Asien profitierten die Aktienmärkte von einer erhöhten Risikobereitschaft und setzten ihren positiven Trend am Dienstag fort. Die Exporte Japans stiegen im August um 19,3 Prozent und die Importe um 28 Prozent. Das Handelsdefizit Japans erreichte im vierten Monat in Folge 1,1 Billionen Yen.
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