Türkei und Syrien bemühen sich, ihr Handelsvolumen auf 10 Milliarden Dollar zu steigern. Hakan Fidan, der Außenminister der Türkei, stellte dieses Ziel am Ende seiner zweitägigen Reise nach Damaskus als einen großen Schritt in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern vor. Diese Gespräche finden zeitgleich mit den Vorbereitungen für den bevorstehenden Besuch von Recep Tayyip Erdoğan, dem Präsidenten der Türkei, in Syrien statt.
Betonung der territorialen Integrität Syriens
Hakan Fidan betonte während dieser Reise den gemeinsamen Willen Ankaras und Damaskus, die Integrität und territoriale Einheit Syriens zu wahren. Er erklärte auch, dass seine Gespräche die Koordination und notwendigen Vorbereitungen für Erdogans bevorstehenden Besuch in Damaskus umfassten. Fidan beschrieb diese Treffen angesichts der aktuellen regionalen Situation als schicksalhaft und betonte den gemeinsamen Willen beider Länder, die territoriale Integrität Syriens zu schützen und Frieden sowie Wohlstand für die Menschen dieses Landes zu erreichen.
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Beobachtungen des türkischen Außenministers in Damaskus
Der Außenminister der Türkei äußerte sich auch zu seinen Beobachtungen in der syrischen Hauptstadt und zeigte sich erfreut über die Rückkehr von Sicherheit und Vitalität in die Straßen von Damaskus. Er erklärte: "Ich bin sehr froh zu sehen, dass das syrische Volk mit seinem Willen ein sicheres, stabiles und blühendes Land für alle Gesellschaftsgruppen aufbaut." Diese Äußerungen spiegeln positive Veränderungen in der Lage Syriens und den Wunsch der Menschen dieses Landes wider, zu einem normalen Leben zurückzukehren.
In der Zwischenzeit berichtete Faisal Mekdad, der Außenminister Syriens, von den Bemühungen beider Länder, ein "umfassendes strategisches Dokument" im Energiesektor zu erstellen, und gab das Ziel beider Seiten bekannt, ein jährliches Handelsvolumen von 10 Milliarden Dollar zu erreichen. Diese Vereinbarungen könnten eine wichtige Rolle bei der Stärkung der wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern spielen.
Kritik an den regionalen Politiken Israels
Fidan kritisierte in einem anderen Teil seiner Äußerungen scharf die regionalen Politiken Israels und sagte: "Ankara ist seit Jahren der Überzeugung, dass Israel eine destruktive Rolle für die regionale Stabilität spielt und anstatt sich in Richtung einer positiven und konstruktiven Rolle zu bewegen, weiterhin auf expansionistischen, zerstörerischen und unsicheren Politiken besteht." Diese Äußerungen spiegeln die Bedenken der Türkei über die politischen Entwicklungen in der Region und deren Auswirkungen auf die nationale Sicherheit des Landes wider.
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