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Katastrophe im Goldmine; 67 Tote bei Mineneinsturz im Sudan

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Katastrophe im Goldmine; 67 Tote bei Mineneinsturz im Sudan منبع تصویر: aa.com.tr
Katastrophe im Goldmine; 67 Tote bei Mineneinsturz im Sudan

Nach dem Einsturz einer Goldmine im westlichen Kordofan im Sudan sind mindestens 67 Menschen ums Leben gekommen. Die Suchaktion zur Rettung der unter den Trümmern eingeschlossenen Personen dauert an.

Eine große Katastrophe ereignete sich in einer Goldmine im westlichen Kordofan im Sudan, bei der mindestens 67 Menschen ihr Leben verloren. Dieser Vorfall fand in der Nähe der Stadt Al-Nahd im westlichen Kordofan statt, und die Suchaktion zur Rettung der Überlebenden dauert weiterhin an.

Details des Vorfalls und Gefahren durch mangelnde Sicherheit

Laut einem Bericht des Sudanese Doctors Network steht diese Mine unter der Kontrolle der Rapid Support Forces (RSF). Dieses Netzwerk erklärte in einer Mitteilung, dass die Ursache des Vorfalls die Nichteinhaltung von Sicherheitsstandards und das Fehlen geeigneter Ausrüstung zum Schutz der Arbeiter gewesen sei. Das Netzwerk warnte auch, dass angesichts der aktuellen Situation die Zahl der Opfer steigen könnte.

Reaktion auf die Krise und Verantwortlichkeit der Behörden

Das Sudanese Doctors Network hat die Gleichgültigkeit, die das Leben der Arbeiter gefährdet, scharf kritisiert und fordert die Fortsetzung der Such- und Rettungsaktionen. Sie forderten auch die zuständigen Behörden auf, die Verantwortung für den Schutz von Zivilisten und Bergarbeitern zu übernehmen und nicht genehmigte Bergbauaktivitäten zu stoppen, um ähnliche Vorfälle zu verhindern.

Traditioneller Bergbau beschäftigt in Sudan über zwei Millionen Menschen unter harten Bedingungen und macht etwa 80 Prozent der Goldproduktion im Land aus. Obwohl die sudanesische Regierung den traditionellen Bergbau offiziell nicht verboten hat, strebt sie an, diesen Sektor zu regulieren, der den Lebensunterhalt vieler Sudanesen sichert.

Gold ist nach der Unabhängigkeit Südsudans im Juli 2011 und dem Verlust von drei Vierteln der Öleinnahmen zur Hauptquelle für Devisen im Sudan geworden. Seit April 2023 ist der Sudan in einen Krieg zwischen der Armee und den RSF verwickelt, der bisher Zehntausende das Leben gekostet und etwa 13 Millionen Menschen vertrieben hat.

Quelle: aa.com.tr

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