Friedensgruppen in Deutschland setzen sich gegen die Pläne zur Produktion von Verteidigungssystemen im Volkswagen-Werk in Osnabrück ein, die in Zusammenarbeit mit dem israelischen Unternehmen Rafael Advanced Defense Systems durchgeführt werden.
Mobilisierung der Zivilgesellschaft gegen die Waffenproduktion
Marie du Minuim Guiard, Sprecherin der Friedensinitiative Osnabrück, erklärte: "Wir sehen eine Gelegenheit, den Widerstand in der Zivilgesellschaft gegen die Waffenproduktion in dieser Stadt zu lenken. Unser Projekt und unser Hauptfokus ist die Mobilisierung der Zivilgesellschaft zu diesem Thema." Sie fügte hinzu, dass das Ziel dieser Gruppe darin besteht, den Druck auf politische Parteien und städtische Behörden zu erhöhen.
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Kritik und politische Unterstützung
Die Friedensinitiative Osnabrück war in den letzten Monaten Vorreiter von Protesten und hat Volkswagen aufgefordert, die Pläne zur Verteidigungsproduktion an diesem Standort zu stoppen. Diese Gruppe hat auch Unterstützung von der Linkspartei in Deutschland erhalten, die die geplante Zusammenarbeit von Volkswagen mit Rafael als "inakzeptabel" ansieht.
Im Rahmen dieses umstrittenen Plans hat Volkswagen zugestimmt, das Werk in Osnabrück an die private Investmentgesellschaft Aurelius und das Land Niedersachsen zu verkaufen, und es wird erwartet, dass dieser Standort zu einem Zentrum für die Waffenproduktion wird. Systeme und Komponenten für die Luftverteidigung werden in diesem Werk für Deutschland und andere europäische Länder produziert.
Friedensgruppen und einige oppositionelle Politiker haben diesen Plan mehrfach kritisiert und argumentiert, dass dieses Werk sich auf zivile Produkte konzentrieren sollte.
Guiard kritisierte weiterhin die geplante Zusammenarbeit mit Rafael und sagte: "Das ist eine Art direkte (deutsche) Hilfe für ein israelisches Rüstungsunternehmen. Das ist effektiv eine direkte Unterstützung der Kriegspolitik der israelischen Regierung, die wir für falsch halten."
Ausweitung des zivilen Widerstands
Diese Friedensaktivisten wiesen darauf hin, dass der Widerstand gegen die Waffenproduktion im Werk Osnabrück langsam zunimmt. Guiard sagte: "Widerstand bedeutet, ein breites Bündnis zu formen, das bereits existiert. Das Problem ist, dass die sogenannten linken Parteien wie die Sozialdemokratische Partei und die Grünen die Waffenproduktion vollständig unterstützen."
Unter den Gruppen, die an der lokalen Kampagne beteiligt sind, befindet sich auch das neu gegründete Zukunftswerk Osnabrück, das als offenes Bündnis von Einzelpersonen, politischen Gruppen und Initiativen bekannt ist. Dieses Netzwerk betont auf seiner Website, dass es einen antimilitaristischen Ansatz verfolgt und eine Zukunft auf der Grundlage von Solidarität, Demokratie und ökologischer Nachhaltigkeit fordert.
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