Die Ankündigung der Auflösung der Syrischen Demokratischen Kräfte nach dem Abschluss des Integrationsprozesses dieser Kräfte in das syrische Verteidigungsministerium und der Bildung von vier militärischen Brigaden hat in den Medien sowie in politischen und analytischen Kreisen unter Kurden und Arabern weitreichende Reaktionen hervorgerufen. Diese Entwicklung wurde von mehreren Beobachtern als eines der wichtigsten Ereignisse in Syrien nach dem Sturz der Regierung von Bashar al-Assad am 8. Dezember 2024 beschrieben.
Die Festigung der Präsenz der Kurden in der syrischen Regierung
Tarik Hamou, Autor eines Beitrags auf der Webseite des Kurdischen Studienzentrums in Deutschland, ist der Ansicht, dass diese Entwicklung zur Festigung der Präsenz der Kurden in der Struktur der syrischen Regierung, zur Verringerung von Spannungen und zum Übergang des Landes von bewaffneten Konflikten zur Phase des Wiederaufbaus und der Institutionalisierung beitragen kann. Mazlum Abdi, Berater des syrischen Präsidenten, hat ebenfalls auf diesen Punkt hingewiesen.
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Unter den geäußerten Reaktionen haben die Positionen von Nechirvan Barzani, dem Präsidenten der Autonomen Region Kurdistan im Irak, und von Tom Barak, dem US-Sonderbeauftragten für Syrien, besondere Bedeutung. Barak begrüßte in einer Nachricht auf dem sozialen Netzwerk X den Integrationsprozess der Syrischen Demokratischen Kräfte in die Struktur der zentralen syrischen Regierung und bezeichnete dies als den Übergang eines Partners Washingtons zu einem nationalen und einheitlichen Rahmen.
Zusammenarbeit und Diplomatie im Integrationsprozess
Barak betonte, dass die tatsächliche Integration nicht auf der Grundlage von Sieger- und Verliererbeziehungen erfolgen sollte, sondern das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Parteien sein muss, die in der Vergangenheit gegeneinander standen. Nechirvan Barzani begrüßte ebenfalls die Entwicklungen in Damaskus und betrachtete den Fortschritt im Integrationsprozess der Syrischen Demokratischen Kräfte als einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Sicherheit und Stabilität in Syrien und forderte alle kurdischen Parteien und andere Komponenten der syrischen Gesellschaft auf, diesen Prozess zu unterstützen.
Aus der Sicht des Autors hat die Unterstützung der USA als einer der Hauptakteure im syrischen Dossier und die Unterstützung der Autonomen Region Kurdistan im Irak, zusammen mit den positiven Positionen der Türkei und einiger arabischer Länder, eine Reihe von regionalen und internationalen Faktoren geschaffen, die den Integrationsprozess unterstützen.
Die Syrischen Demokratischen Kräfte spielten in den Jahren des Krieges gegen den IS eine wichtige Rolle bei der Gewährleistung der Sicherheit und der Verhinderung der Ausbreitung interner Konflikte, und die Befreiung von Raqqa sowie der Widerstand in Kobane sind unter den Ereignissen, in denen diese Kräfte eine Schlüsselrolle gespielt haben. Mazlum Abdi und andere Führer dieser Kräfte haben betont, dass die Einheit Syriens gewahrt bleiben und interne Lösungen erreicht werden müssen, und sie haben erklärt, dass die Syrischen Demokratischen Kräfte Teil der neuen syrischen Armee sein sollten.
Daher bedeutet das Ende der militärischen Aktivitäten der Syrischen Demokratischen Kräfte nicht das Ende des kurdischen Dossiers in Syrien, sondern es hat eine schwierigere Phase begonnen, nämlich der politische Kampf zur Festigung der Rechte der Kurden in der rechtlichen und verfassungsmäßigen Struktur Syriens.
Die Notiz verweist auf die Möglichkeit, sich auf die erzielten Fortschritte im Präsidialerlass Nr. 13 und andere offizielle Entscheidungen zu stützen. Eines der wichtigsten Themen in diesem Zusammenhang ist die Stellung der kurdischen Sprache im Bildungssystem und der kulturellen Struktur Syriens.
Neben diesen Themen stehen zahlreiche ungelöste Dossiers weiterhin vor den Kurden in Syrien; darunter die Rückkehr von Flüchtlingen und Bewohnern der Gebiete Afrin, Serê Kaniyê, Girê Spî, Raqqa und Teilen der Provinz Aleppo in ihre Häuser. Diese Punkte zeigen die Notwendigkeit auf, Programme zur Förderung der kurdischen Sprache und Kultur in Zusammenarbeit mit staatlichen Institutionen zu entwickeln.
Insbesondere die Situation von Hunderttausenden von Kurden, die in den zentralen Regionen Syriens leben, muss berücksichtigt werden, und es sollten Programme zur Förderung der kurdischen Sprache und Kultur in Zusammenarbeit mit staatlichen Institutionen entwickelt werden.
Schließlich können die jüngsten Entwicklungen im Dossier der Kurden in Syrien als Teil eines umfassenderen Wandels in der Haltung der Länder der Region und der Welt gegenüber der Situation der Kurden in Syrien betrachtet werden. Diese Veränderungen könnten zur Festigung der Rechte der Kurden sowie zur Stärkung der nationalen Zusammenarbeit im Sinne von Frieden und Stabilität in Syrien führen.
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