Die Präsidentschaft Russlands gab bekannt, dass etwa 200 Tonnen Diesel in die Katanga-Bucht im arktischen Teil des Landes ausgelaufen sind. Dieser Vorfall ereignete sich nach der Beschädigung eines Lagertanks in der abgelegenen Stadt Sindasko infolge eines Sturms. Der im Tank befindliche Kraftstoff wurde zur Energieversorgung des Diesel-Kraftwerks dieser Stadt verwendet.
Details des Vorfalls und Schätzung des Kraftstoffaustritts
Erste Berichte schätzten die Menge des ausgelaufenen Kraftstoffs auf etwa 170 Tonnen, aber die Behörden schätzten später diese Menge auf etwa 200 Tonnen. Die Notfalldienste gaben ebenfalls bekannt, dass das ausgelaufene Volumen nahezu 200 Kubikmeter beträgt, obwohl die genaue Menge noch bestimmt wird.
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Dennoch hat der Kraftstoffaustritt keine Auswirkungen auf die Stromversorgung von Sindasko gehabt, da diese Stadt über Kraftstofflager verfügt, die für etwa 10 Tage ausreichen. Außerdem wird zusätzlicher Kraftstoff aus Katanga vollständig geliefert.
Umweltauswirkungen und weitere Maßnahmen
Alexei Tschelenow, der Bürgermeister von Taimyr, erklärte, dass bisher keine Anzeichen von Umweltschäden festgestellt wurden. Er wies auch darauf hin, dass Spezialisten von Aufsichts- und Fachbehörden in die Region geschickt wurden, um Proben zu entnehmen, und eine genauere Bewertung nach Laboruntersuchungen durchgeführt wird.
In der Zwischenzeit wurde im Gebiet der Stadt Taimyr Dolgan-Nenets der Notstand ausgerufen. Die lokalen Behörden haben auch ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen Umweltgesetze eingeleitet.
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