Der Geschäftsführer des staatlichen Unternehmens für Kernenergie Russlands, Rosatom, Alexei Likhatschow, und der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation, Rafael Grossi, sprachen in einer Sitzung in Wien über die Sicherheit des Kernkraftwerks Saporischschja in der Ukraine.
Entwicklung der Situation im Kraftwerk Saporischschja
Wie Rosatom berichtet, fanden diese Gespräche im Rahmen der Generalversammlung der Internationalen Atomenergie-Organisation statt. Likhatschow informierte Grossi, dass sich die Situation im Kraftwerk und der nahegelegenen Stadt Enerhodar seit Ende April stark verschlechtert hat. In den letzten viereinhalb Monaten gab es über 750 Angriffe mit ukrainischen Drohnen und Artillerie auf diese Region, die zum Tod von 20 Personen, darunter neun Mitarbeiter des Kraftwerks Saporischschja, und zur Verletzung von über 100 Personen führten.
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Angriffe auf die Treibstoffversorgung des Kraftwerks
Die beiden Beamten legten auch besonderes Augenmerk auf die jüngsten Angriffe auf Fahrzeuge, die Treibstoff für das Kraftwerk transportieren. Likhatschow betonte, dass diese Fahrzeuge Diesel transportieren, der dringend für die Gewährleistung der nuklearen Sicherheit des Kraftwerks erforderlich ist. Grossi erklärte seinerseits, dass die Internationale Atomenergie-Organisation bereit sei, Möglichkeiten zur Unterstützung der Treibstoffversorgung zu prüfen.
Grossi betonte auch, dass er sich verpflichtet fühle, mit Russland in Bezug auf die Sicherheit des Kraftwerks Saporischschja zusammenzuarbeiten, und seine Bereitschaft zur Fortsetzung des Dialogs in diesem Bereich erklärte.
Das Gespräch zwischen Alexei Likhatschow und Rafael Grossi spiegelt ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Sicherheitssituation im Kraftwerk Saporischschja und deren Auswirkungen auf die nukleare Sicherheit weltweit wider. Dieses Kraftwerk sieht sich derzeit als eine der größten nuklearen Einrichtungen Europas ernsthaften Gefahren gegenüber, die die Notwendigkeit internationaler Überwachung und Unterstützung weiter erhöhen.
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