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Ursula von der Leyen kündigt neuen Gesetzesentwurf zur Altersbeschränkung in sozialen Netzwerken an

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Ursula von der Leyen kündigt neuen Gesetzesentwurf zur Altersbeschränkung in sozialen Netzwerken an منبع تصویر: aa.com.tr
Ursula von der Leyen kündigt neuen Gesetzesentwurf zur Altersbeschränkung in sozialen Netzwerken an

Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, kündigte einen neuen Entwurf zur Einschränkung des Zugangs von Kindern zu sozialen Netzwerken an. Dieser Entwurf, der als "Gesetz für Kinder" bekannt ist, zielt darauf ab, Jugendliche vor Online-Schäden zu schützen.

Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, kündigte am Mittwoch die neuen Pläne dieser Kommission zur Einschränkung des Zugangs von Kindern zu sozialen Netzwerken an. Sie erklärte, dass die Europäische Union beabsichtigt, ein neues Gesetz mit dem Namen "Gesetz für Kinder" (Kids Act) vorzuschlagen, dessen Ziel es ist, Jugendliche vor Online-Gefahren zu schützen.

Neue Altersbeschränkungen

Von der Leyen sagte in ihrer Rede im Europäischen Parlament, dass die Kommission am Donnerstag den Gesetzesentwurf vorlegen wird. Dieses Gesetz wird verschiedene Schutzstufen je nach Alter der Kinder beinhalten. Sie betonte: "Der Zugang zu sozialen Netzwerken ist für unter 13-Jährige verboten, und es werden keine persönlichen Konten für unter 15-Jährige erstellt."

Eingeschränkte Konten für Jugendliche

Nach dem vorgeschlagenen Ansatz dürfen Kinder im Alter von 13 bis unter 15 Jahren nur eingeschränkte "Mini"-Konten nutzen, die von Eltern oder Erziehungsberechtigten überwacht werden. Diese Konten werden über eingeschränkte Funktionen und eine Nutzungszeit von einer Stunde pro Tag verfügen. Für Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren sind die sozialen Netzwerkplattformen verpflichtet, "sichere Design"-Maßnahmen umzusetzen.

Von der Leyen erklärte, dass diese Initiative aufgrund von Bedenken über die Auswirkungen sozialer Netzwerke und süchtig machender digitaler Designs auf Kinder, einschließlich Schlaflosigkeit, Angstzuständen, Mobbing und Selbstverletzung, ins Leben gerufen wurde. Sie fügte hinzu, dass die Europäische Union die Verantwortung auf die Technologieplattformen verlagern möchte.

Sie sagte: "Wir kehren die Beweislast um. Jetzt müssen die Plattformen uns beweisen, dass sie sicher sind" und fügte hinzu, dass dies nicht nur den Zugang von Jugendlichen zu sozialen Netzwerken betrifft, sondern auch die Bedingungen, unter denen Plattformen Zugang zu Kindern erhalten können.

Von der Leyen betonte, dass Europa handlungsfähig ist und dass die Union die Gesetze festlegen sollte, nicht die Technologie. Sie wies auch darauf hin, dass der Ansatz der Europäischen Union über Jugendliche hinausgehen wird, da süchtig machendes digitales Design auch Erwachsene betreffen kann. Laut ihr wird die Europäische Kommission im Herbst auch einen umfassenderen Entwurf mit dem Namen "Gesetz für digitale Fairness" vorschlagen.

Quelle: aa.com.tr

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