UNICEF (das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen) gab bekannt, dass über 137.000 schulpflichtige Kinder im Jemen aufgrund der anhaltenden Konflikte mit ernsthaften Störungen in ihrer Bildung konfrontiert sind. In einer Erklärung am Montag teilte die Organisation mit, dass ihre Reaktionsteams 20 geeignete Räume für Kinder und temporäre Klassenräume einrichten, um Kinder zu unterstützen, die von diesen Konflikten betroffen sind.
Bildung von Kindern in Gefahr
UNICEF betonte, dass "Kinder ihre Zukunft nicht wegen der Konflikte verlieren sollten." Die Organisation erklärte auch, dass Familien aufgrund der erneuten Eskalation der Konflikte gezwungen sind, aus ihren Häusern in der westlichen Provinz Taiz und verschiedenen Küstenregionen des Jemen zu fliehen.
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Notfallhilfe für Flüchtlinge
UNICEF bietet zusammen mit dem Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen und dem Welternährungsprogramm Notfallhilfe für über 14.000 neu vertriebene Personen an. Diese Maßnahmen reagieren auf die dringenden Bedürfnisse von Menschen, die aufgrund von Konflikten und Gewalt aus ihren Häusern vertrieben wurden.
Die Kämpfe zwischen den jemenitischen Regierungstruppen und den Houthis haben sich seit Anfang Juli verschärft und führen nach Jahren relativer Ruhe zu einer neuen humanitären Krise im Land. Der Jemen ist seit 2014 im Krieg, als die Houthis die Hauptstadt Sanaa und mehrere andere Provinzen eroberten. Seit 2015 führt eine von Saudi-Arabien angeführte arabische Koalition Krieg zur Unterstützung der international anerkannten jemenitischen Regierung.
UNICEF und andere internationale Organisationen setzen sich dafür ein, einen sicheren Raum zu schaffen und die betroffenen Kinder in dieser kritischen Situation zu unterstützen. Während sich die humanitäre Lage im Jemen verschlechtert, erhöht die internationale Gemeinschaft den Druck, um diese Krise zu beenden und das jemenitische Volk zu unterstützen.
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