Im Verlauf des BRICS-Gipfels, der in Neu-Delhi stattfand, betonte der Präsident von Indonesien, Prabowo Subianto, in umstrittenen Äußerungen die Notwendigkeit, Entwicklungsländern eine größere Rolle in der Weltordnung zuzugestehen. Er sagte: "Wir müssen den Entwicklungsländern erlauben, an den globalen Entscheidungsprozessen teilzunehmen und ihre Stimmen in internationalen Gremien Gehör zu verschaffen. Dies wird nicht nur diesen Ländern, sondern der gesamten globalen Gemeinschaft zugutekommen."
Notwendigkeit einer Veränderung im internationalen System
Prabowo wies in seiner Rede auf die bestehenden Herausforderungen im internationalen System hin und erklärte, dass Entwicklungsländer aufgrund fehlender notwendiger Macht in Entscheidungsprozessen oft übersehen werden. Er ist der Überzeugung, dass dieses Übersehen zu Instabilität und Unzufriedenheit auf globaler Ebene führen kann. Der Präsident von Indonesien betonte auch die Bedeutung multilateraler Zusammenarbeit und sagte: "Nur durch Zusammenarbeit und Koordination können wir auf globale Herausforderungen reagieren und auf eine nachhaltige Zukunft hinarbeiten."
Eine helle Zukunft für Entwicklungsländer
Prabowo Subianto erinnerte die anwesenden Länder bei diesem Gipfel daran, dass sie als Vertreter der Entwicklungsländer die Stimmen ihrer Völker in internationalen Gremien Gehör verschaffen müssen. Er fügte hinzu: "Wir müssen auf eine gerechtere und inklusivere Weltordnung hinarbeiten, in der alle Länder der Welt, insbesondere die Entwicklungsländer, gleichberechtigt sind." Diese Äußerungen des Präsidenten von Indonesien fallen in eine Zeit, in der viele Länder nach Veränderungen in den globalen Prozessen und einem Gleichgewicht der internationalen Mächte streben.



