Mohammad Suleiman Abulkiri, Überlebender eines der verheerendsten chemischen Angriffe in der Geschichte Syriens, sagt einfach: "Leider lebe ich noch." Seine grünen Augen, die den schweren Ballast schmerzhafter Erinnerungen zu tragen scheinen, sind in Zamalka auf die Ferne gerichtet, während er den Opfern gedenkt.
Schmerzhafte Erinnerung
Abulkiri, 38 Jahre alt, erinnert sich daran, wie sich sein Leben in einem Moment vollständig veränderte. Mit zitternder Stimme und tränenvollen Augen spricht er von den dunklen Tagen, an denen das Leben vieler unschuldiger Menschen endete. "Das Einzige, was ich sehe, sind die Leichen der Toten," fährt er fort und erinnert sich daran, wie seine Freunde und Familie in diesen chemischen Angriffen ums Leben kamen.
Während Abulkiri erzählt, spiegelt seine Stimme die Emotionen wider, die tief in seinem Herzen verwurzelt sind. Er sagt klar, dass sein Leben nach diesem Vorfall niemals zur Normalität zurückkehrte. Als einer der wenigen Überlebenden, die weiterhin an diese Tage denken, versteht er einfach, dass nichts den Schmerz und das Leid dieser Erinnerungen aus seinem Geist tilgen kann.
Vergessene Stimme
Abulkiri versucht als lebendiger Zeuge, die Stimme der Opfer der Welt zu Gehör zu bringen. Er sagt deutlich, dass das Vergessen dieser Verbrechen nur den Tätern zugutekommt. "Ich bin immer noch auf der Suche nach Gerechtigkeit, aber es scheint, dass niemand unsere Stimme hören will," fährt er mit Verzweiflung fort. In dieser Welt voller Ungerechtigkeit denkt er weiterhin an eine bessere Zukunft für die kommenden Generationen.



