Vor dem Beginn des Schuljahres haben sich die Bedenken über die Besetzung der Schulen durch Sicherheits- und Militärkräfte verstärkt. Mohammad Sadegh Mo'tamedian, der Gouverneur von Teheran, erklärte gestern offiziell, dass die Gebäude und Lernräume, die dem Bildungsministerium gehören, an diese Institution zurückgegeben werden müssen. Aber die zentrale Frage ist, ob diese Forderung Realität werden wird?
Kriegs und Schulschließungen
Seit Beginn des 40-tägigen Krieges im letzten Esfand sind die Schulen in ganz Iran aufgrund der Notlage geschlossen oder wurden online durchgeführt. Selbst nach der Bekanntgabe des Waffenstillstands am 19. Farvardin blieb Online-Unterricht die einzige Lösung. Zahlreiche Berichte zeigen, dass in dieser Zeit die Schulen von militärischen, polizeilichen und sicherheitsrelevanten Kräften besetzt wurden.
Diese Kräfte haben nicht nur die Bildungsgebäude unter Kontrolle, sondern einige der während des Krieges zerstörten Polizeistationen nutzen auch Schulräume, um Dienstleistungen anzubieten. Diese Situation ist äußerst besorgniserregend und hat Besorgnis unter Eltern und Schülern ausgelöst.
Zukunft des Schuljahres
Der Gouverneur von Teheran hat alle zuständigen Behörden darauf hingewiesen, dass die notwendigen Bedingungen für den Beginn des Schuljahres geschaffen werden müssen. Aber werden diese Forderungen zu Ergebnissen führen? Angesichts der aktuellen Situation und der Besetzung der Schulen scheint es, dass das Schuljahr vor ernsthaften Herausforderungen stehen wird.
Während Mo'tamedian versucht, die Schulen an das Bildungsministerium zurückzugeben, ist die Realität, dass Sicherheitskräfte weiterhin in diesen Räumen präsent sind, und dies könnte ein großes Hindernis für den Beginn des Schuljahres darstellen. Viele Familien befürchten, dass diese Situation zu einer vollständigen Abschaffung des Präsenzunterrichts führen könnte und die Schüler erneut gezwungen wären, online zu lernen.



