Die Huthi-Truppen im Jemen sind in eine zunehmende Konfrontation mit Saudi-Arabien verwickelt und haben neue Fronten in einem Krieg eröffnet, der in den letzten Jahren weitgehend im Stillstand war.
Neue Herausforderungen für den Iran
Für den Iran sind die Huthis seit langem ein wichtiger regionaler Partner und ein Druckmittel gegen Saudi-Arabien und dessen Verbündete. Doch die Warnung Pakistans, dass im Falle einer Ausweitung des Konflikts im Jemen auf saudisches Territorium möglicherweise der neue Verteidigungspakt dieses Landes mit Saudi-Arabien und der Türkei in Kraft treten könnte, könnte neue Herausforderungen für den Iran schaffen.
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Es scheint, dass die iranischen Führer mit der Frage konfrontiert sind, ob sie weiterhin strategischen Wert aus der Beziehung zu den Huthis ziehen können, ohne sich weiter einer Konfrontation mit Saudi-Arabien auszusetzen. Die jüngste Eskalation der Kämpfe an mehreren Fronten, einschließlich Taiz, Al-Hudaydah und Al-Jawf, hat stattgefunden.
Irans Position gegenüber den Huthis
Der Iran hat gute Gründe, sich davor zu hüten, eine neue Front zu eröffnen oder sich enger mit den militärischen Entscheidungen der Huthis zu verbinden, insbesondere in einer Situation, in der er selbst in einen militärischen Konflikt mit den USA verwickelt ist. Dennoch bleibt die Beziehung zu den Huthis für den Iran strategisch wertvoll. Die Präsenz dieser Gruppe im Jemen bietet Teheran einen Partner in der Nähe der strategischen Straße Bab al-Mandab.
In Reaktion auf die Äußerungen von Marco Rubio, dem US-Außenminister, der die Huthis als "Agenten und Stellvertreter Irans" bezeichnete, erklärte Ismail Baghai, der Sprecher des iranischen Außenministeriums, dass Ansar Allah ein unabhängiger jemenitischer Akteur sei, der seine eigenen Entscheidungen trifft.
Iranische Analysten haben vor der Bedeutung dieser Entwicklungen gewarnt, und einige von ihnen glauben, dass der Verlust der Front im Jemen die Position Irans gegenüber Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten schwächen wird. Außerdem hat Khawaja Asif, der Verteidigungsminister Pakistans, vor dem neuen kollektiven Verteidigungsabkommen zwischen Pakistan, Saudi-Arabien und der Türkei gewarnt und betont, dass dieser Pakt aktiv werden wird, wenn sich der Konflikt im Jemen auf saudisches Territorium ausweitet.
Schließlich muss der Iran darauf achten, dass der Krieg im Jemen nicht zu einem Konflikt wird, der ein größeres militärisches Engagement Teherans erfordert. Diese Spannungen könnten die Berechnungen des Iran beeinflussen und die potenziellen Kosten für jede weitere Eskalation von Spannungen seitens des Iran und der Huthis erhöhen.
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