Die Große Pyramide von Gizeh, die größte Pyramide unter den drei berühmten Pyramiden dieser Region, wurde vor etwa 4500 Jahren während der Herrschaft des Pharaos Cheops erbaut und wird als Teil seines riesigen Grabkomplexes anerkannt. Sophie Lewy, ein unabhängiger Forscher, hat jedoch eine neue Theorie aufgestellt, die darauf hindeutet, dass diese Pyramide möglicherweise eine andere Bedeutung hat und die Erbauer absichtlich Hinweise in den Dimensionen des Bauwerks platziert haben könnten.
Die verborgene Bedeutung der Pyramidenmaße
Lewy erklärt, dass die Zahlen, die aus der Höhe, der Grundlänge und den geneigten Seiten der Pyramide abgeleitet werden, große Ähnlichkeit mit den Zyklen des Mondes, der Sterne und der Planeten haben. Er glaubt, dass die Erbauer der Pyramide ihr Wissen über den Himmel in einen riesigen mathematischen Code umgewandelt und in den Steinen dieses Bauwerks festgehalten haben könnten.
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Mathematische und astronomische Analysen
In einem Artikel, der in der Zeitschrift SSRN veröffentlicht wurde, hat Lewy die Hauptmaße dieses Bauwerks mit Brüchen, die von den alten Ägyptern verwendet wurden, geteilt. Die Ergebnisse dieser Berechnungen stimmen mit wichtigen Zahlen in Mathematik und Astronomie überein. Zum Beispiel hat die Zahl 27,5 große Ähnlichkeit mit dem 27,55-tägigen Intervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Mondperigäen.
Er hat auch auf die Zahl 70 hingewiesen und sie mit dem 70-tägigen Zeitraum in Verbindung gebracht, während dessen der Stern Sirius aufgrund der Helligkeit der Sonne für Erdenbeobachter verborgen bleibt. Diese Erkenntnisse erklären laut Lewy nur einen Teil des Grundes für den Bau der Pyramiden.
Neue Theorien über den Pyramidenbau
Lewys umfassendere Theorie besagt, dass die Große Pyramide von Gizeh nicht nur zur Ehrung des Pharaos Cheops, sondern auch als Bauwerk für Benben (Benben) errichtet wurde. Benben hat in der Mythologie von Heliopolis eine wichtige Stellung und wird als der erste Hügel in den Erzählungen über den Beginn der Schöpfung angesehen. Außerdem vermutet Lewy, dass die Form der Pyramiden möglicherweise von einem Gebiet inspiriert wurde, in dem die entfernten Vorfahren der alten Ägypter lebten.
Lewy ist der Ansicht, dass die alten Ägypter nach der Austrocknung dieses Gebiets aufgrund von Dürre nach Süden und zum Nil migrierten und die Pyramiden zum Gedenken an ihr angestammtes Land errichteten. Dennoch wurde seine Forschung bisher von Ägyptologen nicht bewertet oder kritisiert.
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