Der polnische Verteidigungsminister, Władysław Kosiniak-Kamysz, gab am Dienstag bekannt, dass sein Land in Anbetracht der zunehmenden Sicherheitsbedenken in ganz Europa die Sicherheit seiner Grenze zur Ukraine verstärken wird. Diese Entscheidung wurde nach den jüngsten russischen Drohnenangriffen in der Nähe der Grenzübergänge getroffen.
Drohnenangriffe und deren Auswirkungen auf die Sicherheit Europas
Der polnische Verteidigungsminister ergriff sofortige Maßnahmen zur Stärkung der Grenzinfrastruktur und stellte fest, dass "die jüngsten Maßnahmen die Bedrohungen widerspiegeln, die Russland für die Sicherheit ganz Europas geschaffen hat." Er fügte hinzu: "Infolge dieser Entscheidung wird die Infrastruktur, die von der Grenzschutzbehörde genutzt wird, verstärkt."
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Die jüngsten Angriffe, einer davon auf einen Zug, in dem sich eine Gruppe westlicher Beamter befand, haben ernsthafte Bedenken unter den NATO-Ländern ausgelöst. Das russische Verteidigungsministerium bestätigte ebenfalls am Dienstag zwei Angriffe und behauptete, dass der betroffene Zug militärische Fracht transportierte.
Militärische Entwicklungen in den NATO-Ländern
In der Zwischenzeit gaben Militärbeamte aus Litauen bekannt, dass zum ersten Mal eine Drohne im Luftraum des Landes abgeschossen wurde. Diese Drohne, die mit einem Sprengsatz ausgestattet war, wird von Bombenentschärfungsexperten untersucht. Das litauische Verteidigungsministerium erklärte, dass Ermittlungen zur Identifizierung des Ursprungs dieser Drohne im Gange sind.
Der italienische Verteidigungsminister, Guido Crosetto, erklärte, dass ein italienisches Kampfflugzeug die besagte Drohne abgeschossen habe, und fügte hinzu, dass "diese Drohne wahrscheinlich aus Russland stammt." Das Ministerium wies auch darauf hin, dass dies der zweite Vorfall innerhalb eines Monats für die Kampfflugzeuge des Landes ist. Crosetto betonte, dass die militärische Präsenz Italiens an der Ostflanke der NATO für die kollektive Sicherheit von entscheidender Bedeutung ist.
Am Dienstag gaben auch die dänischen Streitkräfte bekannt, dass ein dänischer Militärhubschrauber von einem russischen Kriegsschiff angegriffen wurde. Dieses Schiff feuerte während einer Fotoaufmission in internationalen Gewässern zwei Notfallsignale ab. Nach diesem Vorfall erklärte der ukrainische Außenminister, Andrij Melnyk, seine Unterstützung für Dänemark nach der provokativen und inakzeptablen Aktion Russlands.
Der NATO-Generalsekretär, Jens Stoltenberg, erklärte am Montag, dass die Angriffe in der Nähe des NATO-Gebiets die "Verzweiflung" des russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinen Versuch, Angst und Schrecken zu verbreiten, widerspiegeln. Stoltenberg verpflichtete sich auch, die Verteidigung dieses 32-Länder-Bündnisses an der Grenze zu Russland und seinem engen Verbündeten Weißrussland zu stärken.
Die Vereinigten Staaten versuchen ebenfalls, Angriffe zwischen der Ukraine und Russland auf die Energieinfrastruktur des jeweils anderen zu verhindern. Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, erklärte am Montag, dass die beiden Länder sich auf einen Stopp der energiebezogenen Angriffe geeinigt haben, jedoch später sowohl sein ukrainischer Amtskollege, Wolodymyr Selenskyj, als auch der Kreml dies als Vorschlag bezeichneten.
Selenskyj sagte am Montagabend: "Es gibt jetzt ein starkes Angebot aus den Vereinigten Staaten, um gegenseitige Angriffe auf kritische Infrastrukturen zu stoppen. Wenn dies der erste Schritt zur Deeskalation sein kann, ist die Ukraine bereit, diese Deeskalation zu unterstützen."
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