Sonntag, 22. September 1405 - 15:36
Ayatollah Seyyed Yasin Mousavi, der Imam von Bagdad, kritisierte in einer umstrittenen Äußerung scharf die amerikanischen und zionistischen Pläne, die seiner Meinung nach darauf abzielen, die Region erneut zu zerschlagen und die Völker zu schwächen. Er betonte die Notwendigkeit des Abzugs amerikanischer Truppen aus dem Irak und erklärte, dass diese Truppen lediglich zur Schwächung der Unabhängigkeit und nationalen Identität der Länder beitragen.
Sicherheits- und politische Bedrohungen
Ayatollah Mousavi betonte, dass die Fortdauer der Anwesenheit ausländischer Truppen im Irak nicht nur der Sicherheit dieses Landes nicht hilft, sondern auch politische und soziale Krisen anheizt. Er fügte hinzu: "Die Völker müssen selbst entscheiden und benötigen keine ausländische Intervention. Diese Pläne sind nicht nur für den Irak, sondern für alle Länder der Region gefährlich."
Notwendigkeit nationaler Solidarität
Der Imam von Bagdad betonte auch die Notwendigkeit von Solidarität und nationaler Einheit gegenüber diesen Bedrohungen und sagte: "Nur durch Einheit und Zusammenhalt können wir den Verschwörungen der Feinde widerstehen." Er warnte, dass, wenn die Völker nicht auf ihr Bewusstsein und ihre Unabhängigkeit achten, sie möglicherweise in die Falle der bösen Pläne der Feinde geraten.
Mousavi forderte am Ende alle Schichten der Gesellschaft auf, sich für die Wahrung der Unabhängigkeit und territorialen Integrität ihres Landes einzusetzen und den gefährlichen Plänen keine Beachtung zu schenken. Er erklärte: "Diese Zeit ist eine Zeit des Erwachens und der Wachsamkeit. Wir müssen aus der Geschichte lernen und dürfen nicht zulassen, dass unser Schicksal von anderen bestimmt wird."



