Die Großhandelspreise in Deutschland sind im August 2023 um 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, was hauptsächlich auf die gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten aufgrund der bestehenden Spannungen im Nahen Osten zurückzuführen ist.
Aufwärtstrend der Preise in Deutschland
Das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete am Dienstag, dass das jährliche Preiswachstum von 5,3 Prozent im Juli und 4,9 Prozent im Juni gestiegen ist. Der im August verzeichnete Wert stellt den höchsten Preisanstieg seit Februar 2023 dar, als die Großhandelspreise um 9,5 Prozent gestiegen waren.
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Insbesondere zeigen die Statistiken, dass der allgemeine Preisanstieg hauptsächlich mit mineralischen Erdölprodukten zusammenhängt, die im Vergleich zum August 2022 um 36,1 Prozent gestiegen sind. Auch die Preise für nicht-eisenhaltige Mineralien, Metalle und Halbfertigprodukte haben einen signifikanten Anstieg von 27,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erfahren.
Steigerungen in anderen Sektoren
Im Bericht des Statistischen Amtes sind auch signifikante jährliche Steigerungen in anderen Sektoren zu beobachten. Beispielsweise sind die Preise für chemische Produkte um 13,6 Prozent und die Preise für Computer und Zubehör um 11,1 Prozent gestiegen. Im Gegensatz dazu haben die Großhandelspreise für lebendes Vieh im gleichen Zeitraum einen Rückgang von 18,3 Prozent erfahren.
Darüber hinaus hat das Statistische Amt einen jährlichen Rückgang von 10,3 Prozent für Milchprodukte, Eier und Speisefette sowie einen Rückgang von 6,7 Prozent für Fleisch und Fleischprodukte verzeichnet. Diese Rückgänge fallen insbesondere auf, da die Preise für andere Artikel erheblich gestiegen sind.
Monatlich verglichen sind die Großhandelspreise in Deutschland im August um 0,9 Prozent gestiegen. Dieses monatliche Wachstum zeigt den anhaltenden Aufwärtstrend der Preise in diesem Land.
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